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Zwei Personen sterben, nachdem sie mit einem Kleintransporter von der Straße abkommen und mit einem Baum kollidieren. Zahlreiche Rettungskräfte sind im Einsatz.
Ein tödlicher Verkehrsunfall hat sich am Samstag um kurz vor 17 Uhr zwischen Oettingen und Westheim ereignet. Dabei erlagen laut Polizeibericht der 54-jährige Fahrer sowie die 75-jährige Beifahrerin eines Kleintransporters noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen. Den Ermittlungen zufolge kam der Kleintransporter, der aus Richtung Westheim kam, zunächst nach links aufs Bankett, bevor das Fahrzeug ins Schleudern geriet und nach rechts von der Fahrbahn abkam. Dort prallte der Kleintransporter frontal gegen einen Baum.
Beide Fahrzeuginsassen, die aus Mittelfranken kamen, wurden im Fahrzeug eingeklemmt und mussten durch die Feuerwehr geborgen werden. Trotz Reanimation starben beide Insassen an der Unfallstelle, heißt es im Polizeibericht. Zur Klärung der Unfallursache wurde durch die Staatsanwaltschaft Augsburg die Hinzuziehung eines Gutachters angeordnet.
Warum genau der Wagen zunächst nach links von der Straße abkam, kann die Polizei noch nicht gesichert sagen, da warte man auf das Gutachten.
Die Bundesstraße war bis ca. 20.45 Uhr für den Fahrzeugverkehr komplett gesperrt. Zur Unterstützung waren die Feuerwehren Oettingen, Hainsfarth, Heidenheim, Westheim und Gunzenhausen mit insgesamt ca. 100 Personen sowie das BRK mit zehn Personen und ein Rettungs- sowie Polizeihubschrauber im Einsatz. Ein Sprecher der Polizei schildert, dass zunächst von zwei eingeklemmten Personen berichtet worden sei. Daher habe die Rettungsleitstelle größer alarmiert.
Johannes Engelhardt, Kommandant der Hainsfarther Feuerwehr, erklärt, dass es sich ja um das Grenzgebiet zum Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen handelt. Je nachdem wo die Ersthelfer dann mit dem Handy eingeloggt würden, kämen sie entweder an der Leitstelle in Augsburg oder Ansbach heraus. Daher sei die „doppelte Mannschaft angefahren“. Auf der Strecke habe es immer wieder tödliche Unfälle gegeben.
Grundsätzlich sei der Einsatz gut abgearbeitet worden, aber so etwas „ist immer schrecklich“ und ein belastender Einsatz, sagt Engelhardt. Am Montag werde es auch noch einmal eine Nachbesprechung mit einem ausgebildeten Feuerwehrmann geben, der in der Traumabewältigung geschult sei.
Die Polizei schildert, dass an dem Kleintransporter ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von mindestens 22.000 Euro entstand.
Bericht: Rieser Nachrichten, Bilder: Feuerwehr Oettingen i.Bay.